Haus droht nach Gasexplosion einzustürzen – aufwändiger Einsatz für die Helfer

Haus droht nach Gasexplosion einzustürzen – aufwändiger Einsatz für die Helfer

Ein äußerst aufwändiger Einsatz beschäftigte die Helfer von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Bayerischen Roten Kreuz am Samstag, 27.02.2016. Kurz vor 15:00 Uhr wurden die Einheiten zu einem Wohnhaus in der Weidenberger Birkenstraße mit dem Alarmstichwort “Einsturz Haus / Gebäudeeinsturz” alarmiert. Dem vorausgegangenen Notruf der Bewohner zufolge war es im Vorfeld zu einer folgenschweren Verpuffung bzw. Exploxion in dem Gebäude gekommen, bei dem eine Person leicht verletzt wurde.

Das Anwesen wurde stark in Mitleidenschaft gezogen und ist nicht mehr bewohnbar. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte Gas aus einer Gasflasche ausgetreten sein und hat sich in der Folge entzündet. Durch die Druckwelle zog sich ein 49-jähriger Bewohner laut Angaben der Polizei leichte Verletzungen zu. Weitaus schlimmer waren die Folgen für das Wohnhaus. Neben einer Vielzahl von Rissen in den Mauern, machten vor allem ein nach außen geneigter Giebel und ein Loch in der Außenwand das Gebäude unbewohnbar.

Ein Großaufgebot von Kräften eilte an die Unglücksstelle. Nach Beratung der Einsatzleitung unter Weidenbergs Kommandant Heinrich Schmidt mit dem Fachberater des THW wurden umfangreiche Stütz- und Sicherungsmaßnahmen eingeleitet. Zuvor wurde eine Gasflasche gesichert und Messungen im Wohnhaus durchgeführt. Für die Durchführung der Arbeiten waren zudem Ausleuchtungs- und Absperrmaßnahmen erforderlich.

Die Kreisstraße BT 6 musste für die Dauer der Arbeiten komplett gesperrt werden. Die Marktgemeinde Weidenberg hat sich um die Unterbringung der Bewohner gekümmert.

Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Bayerischen Roten Kreuz sowie der Polizei im Einsatz. Die letzten Einsatzkräfte verließen den Unglücksort gegen Mitternacht.

Noch während des laufenden Einsatzes in Weidenberg wurden weitere Feuerwehren  und Rettungskräfte auf die Bundesautobahn BAB 9 zwischen dem Parkplatz Sophienberg West und Anschlussstelle Trockau alarmiert. Dort hatte sich ein schwerer LKW-Unfall ereignet.

Text und Fotos: Carolin Rausch, Leiterin Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

 

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