Feuerwehr Mistelgau stellt neues Mehrzweckfahrzeug und neuen Mehrzweckanhänger in Dienst

Feuerwehr Mistelgau stellt neues Mehrzweckfahrzeug und neuen Mehrzweckanhänger in Dienst

Eingebettet in einen Tag der offenen Tür fand am Pfingstsonntag, den 15. Mai 2016, die feierliche Indienststellung von zwei neuen Einsatzmitteln der Feuerwehr Mistelgau statt.

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Vorsitzender Matthias Rühr konnte eine stattliche Anzahl an Gästen, darunter zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger, Vertreter der Politik und viele befreundete Feuerwehren in der vollbesetzten Fahrzeughalle des Mistelgauer Feuerwehrhauses begrüßen.

 

Das neue Mehrzweckfahrzeug, ein VW Crafter TDI, ersetzt einen Ford Transit aus dem Jahre 1989. Von dem Gesamtpreis von über 95.000 EUR trägt die Gemeinde Mistelgau 55.000 EUR, der Freistaat Bayern 16.300 EUR sowie der Landkreis Bayreuth 6.000 EUR. Der Feuerwehrverein hat einen Anteil in Höhe von überaus bemerkenswerten 17.500 EUR übernommen und damit Geld aus der eigenen Kasse zum Schutz der Bevölkerung investiert.

 

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Kommandant Marc Pointinger ließ die Beschaffungsgeschichte des modernen Einsatzfahrzeugs Revue passieren und erläuterte dessen Beladung. Neben einem Notstromaggregat (3 kVA) werden beispielsweise ein Power-Moon-Beleuchtungssatz, ein HiCAFS-Hochdrucklöscher und ein Rettungsrucksack mitgeführt. Auch verfügt es über topaktuelle Kommunikationsmittel, insbesondere Digitalfunkausstattung. Besonderer Dank gelte der Gemeinde Mistelgau ebenso wie der Aufbaufirma Furtner + Ammer für die konstruktive,  gute Zusammenarbeit.

 

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Der Mehrzweckanhänger wurde in Eigenregie von den Feuerwehrleuten in rund 220 Arbeitsstunden gebaut. Er dient zur Bewältigung von Hochwassereinsätzen und zur Bekämpfung von Ölschäden. Man habe nun zwei Einsatzmittel an der Hand, die die Arbeit künftig erleichtern werden, so Pointinger. Die Feuerwehr Mistelgau hat hierfür ebenfalls eigene Mittel in Höhe von 5.000 EUR aufgebracht.

 

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Bürgermeister Karl Lappe erläuterte die intensiven Vorbereitungen auf gemeindlicher Ebene. Die Feuerwehr habe dabei gezeigt, dass sie nicht nur fordere, sondern war bereit, selbst “in die Tasche zu greifen”. Man verfüge nun über ein Optimum an Ausrüstung.

 

Kreisbrandinspektor Armin Meyer und Kreisbrandmeister Reinhard Pichl überbrachten die Glückwünsche der Feuerwehrführung.

 

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Die beiden Geistlichen, Pfarrerin Krauß und Pfarrvikar Thomas, stellten in einer gemeinsamen Andacht die beiden Fahrzeuge unter Gottes Segen.

 

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Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Lappe an Kommandant Pointinger.

 

Text und Fotos: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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