Kommandantendienstversammlung in Pegnitz

Kommandantendienstversammlung in Pegnitz

Dankbar zeigten sich Kreisbrandrat Hermann Schreck und Landrat Hermann Hübner, dass die Freiwillige Feuerwehr Pegnitz die Kommandantendienstversammlung des Landkreises Bayreuth im Rahmen ihrer 150Jahr-Feier ausrichtete.

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Hermann Schreck ging in seinem Bericht auf die Ausbildungsstruktur im Landkreis Bayreuth ein. Mit aktuell 46 verschiedenen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen sei man außergewöhnlich gut aufgestellt. Die von den staatlichen Feuerwehrschulen zur Verfügung gestellten Lehrgangsplätze wurden im laufenden Jahr mit 90 Teilnehmern belegt, bei einer Verfügbarkeit von nur noch sechs Plätzen mussten Wartelisten gefertigt werden. Um die Landkreisausbildung künftig noch effektiver zu gestalten, wird ab dem 01.07.2016 ein zentrales Ausbildungszentrum in der Notfallsanitäterschule des BRK in Bayreuth in Betrieb genommen. Schreck möchte prüfen, in wie weit das Ausbildungsangebot auf Landkreisebene noch ausgebaut werden kann, damit die Engpässe bei Fachlehrgängen an den Staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern minimiert werden kann.

 

Als große Herausforderung bezeichnete der Kreisbrandrat den demografischen Wandel. Es muss der Feuerwehr gelingen, die Jugend für das Ehrenamt zu interessieren und zu gewinnen. Die Kinderfeuerwehren seien ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Nachwuchsgewinnung. Mit 30 Kinderfeuerwehren ( 31. in Gründung ) und 486 Kindern ist der Landkreis Bayreuth im bayernweiten Vergleich sehr gut aufgestellt. Schreck kündigte an, dass bei der nächsten Gesetzesänderung 2017 die Kinderfeuerwehren in das Bayerischer Feuerwehrgesetz mit aufgenommen werden, sodass die Zuständigkeit künftig nicht mehr beim Feuerwehrverein, sondern beim Kommandanten liegen wird.

Eine Beschaffungswelle von Einsatzmitten und Einsatzfahrzeugen durch die Kommunen und den Landkreis setze sich auch 2016 fort. Man sei auf dem richtigen Weg, den freiwilligen, ehrenamtlichen Helfern Fahrzeuge mit zeitgemäßer Ausstattung an die Hand zu geben.

Die Vorgabe zur Überarbeitung der Alarmplanung soll in den nächsten Wochen durch das Ministerium vorliegen. Dann wird versucht, die Belange der Feuerwehren, soweit es machbar ist und den gesetzlichen Anforderungen entspricht, einzuarbeiten, so Schreck.

Im Jahr 2017 ist wieder die Durchführung einer Katastrophenschutz-Vollübung geplant.

Termine:

17.09. – 25.09.2016 Feuerwehraktionswoche unter dem Motto “Die Feuerwehr im Katastrophenschutz unverzichtbar”

08.10.2016: Bezirksjugendfeuerwehrtag im Landkreis Kronach

 

Text und Fotos: Carolin Rausch, Leiterin Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 

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