Unwettereinsätze Stadt und Landkreis Bayreuth – Feuerwehr verhindert Wohnhausbrand in Ramsenthal

Unwettereinsätze Stadt und Landkreis Bayreuth – Feuerwehr verhindert Wohnhausbrand in Ramsenthal

Am Sonntag, den 05.06.2016 bewegten sich zwei Gewitterzellen aus dem Raum Hof Richtung Süd-Westen. Gegen 15 Uhr vereinigten sich diese ca. zehn Kilometer nordöstlich der Stadtgrenze Bayreuth zu einer größeren Gewitterzelle, welche mehrere Unwettereinsätze in Stadt und Landkreis Bayreuth zur Folge hatte.

Gegen 15.15 Uhr wurden die Feuerwehren Bayreuth und Bindlach auf die ST 2183 zu einem „Fahrzeug im Wasser“ alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr Bindlach bestätigte sich die Alarmierung. Die Person wurde gerettet und das Fahrzeug gesichert.

Zu diesem Zeitpunkt waren sowohl Einsatzkräfte aus Gesees sowie der Stadt Bayreuth am Saaser Berg, als auch der Feuerwehr Ramsenthal im Bereich Eckershof, Crottendorf, Ramsenthal aufgrund von überfluteten Flächen tätig. Für die Feuerwehr Bayreuth konnte Alarmstopp gegeben werden. Sie rückte anschließend wieder in die Gartenstadt (Stadt Bayreuth) aus. Dort blockierten Äste in Folge eines Blitzschlages die Fahrbahn.

Um 15.25 Uhr wurden die Feuerwehren Bayreuth, Laineck, Benk und Harsdorf zu einer Rauchentwicklung in den Eichenweg (Ramsenthal) mit insgesamt drei Löschzügen gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Dachgeschoss des Hauses. Unverzüglich wurde mit der Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz im Innen -und auch im Außenangriff über Steckleiterteile begonnen. Frei gewordene Einsatzkräfte der Feuerwehren Bindlach und Ramsenthal im Bereich der ST 2183 unterstützten ebenfalls. Nachdem eine Drehleiter aus der Stadt Bayreuth eintraf, wurde diese zum aufwendigen Öffnen des Daches eingesetzt, um Glutnester in der Dachisolierung zu löschen. Den vier eingesetzten Atemschutztrupps gelang es nach rund einer Stunde, auch die letzten Glutnester abzulöschen und das gesamte Dach mit Hilfe einer Wärmebildkamera erneut zu kontrollieren. Für die Arbeiten musste zum Schutz der Einsatzkräfte und zum Verlegen einer Schlauchleitung die direkt angrenzende Bahnstrecke kurzzeitig gesperrt werden.

Zur Gebietsabsicherung bei eventuellen weiteren Schadensfällen stand die Freiwillige Feuerwehr Creußen am Bindlacher Gerätehaus in Bereitschaft.

Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte aus Stadt und Landkreis Bayreuth zwei Stunden vor Ort.

Der mit einem Rettungswagen zur Absicherung eingesetzte Rettungsdienst musste nicht tätig werden. Ebenfalls konnte gegen 17 Uhr die zunächst durch Geröll- und Schlamm blockierte St2183 wieder freigegeben werden.

Text: Lucas Lauterbach, Pressesprecher Feuerwehr Bayreuth, Fotos: David Böhner, FF Bayreuth; FF Bindlach

 

 

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