Tödlicher Verkehrsunfall auf Staatsstraße 2181 bei Görschnitz

Tödlicher Verkehrsunfall auf Staatsstraße 2181 bei Görschnitz

Einsätze

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden am frühen Morgen des 31.10.2016 die Freiwilligen Feuerwehren Weidenberg und Görschnitz auf die Staatsstraße 2181 nahe Görschnitz alarmiert. Ein PKW war mit einem Sattelzug kollidiert. Nach erster Lagemeldung wurde der Löschzug Nemmersdorf-Goldkronach nachalarmiert, da umfangreiche Sperrungs- und Umleitungsmaßnahmen über mehrere Stunden erforderlich wurden. Die Feuerwehren unter der Einsatzleitung von Weidenbergs Kommandanten Heinrich Schmidt befreiten die eingeklemmte Person, aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen kam jedoch für die Fahrerin jede Hilfe zu spät. Im weiteren Verlauf des Einsatzes unterstützte die Feuerwehr bei den Bergungs- und Aufräumarbeiten, band auslaufende Betriebsstoffe und sicherte die Unfallstelle weiträumig ab. Als umfangreich gestalteten sich die Umleitungsmaßnahmen, da derzeit mehrere Straßen im Umkreis gesperrt sind. Der Einsatz zog sich bis in den späten Vormittag. Unterstützt wurde die Einsatzleitung durch Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt und Kreisbrandmeister Kristijan Pauthner.

Text und Fotos: Carolin Rausch, Leiterin Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

Nachfolgend die Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken:

WEIDENBERG, LKR. BAYREUTH. Eine 40 Jahre alte Autofahrerin kam am Montagmorgen bei einem Frontalzusammenstoß auf der Staatsstraße 2181 zwischen Weidenberg und Görschnitz ums Leben. Der 57-jährige Fahrer des entgegenkommenden Sattelzuges erlitt einen Schock.

Die 40-Jährige aus dem Landkreis Bayreuth war gegen 5.30 Uhr mit ihrem Opel Astra auf der Staatsstraße in Richtung Görschnitz unterwegs. Im Bereich einer langgezogenen Rechtskurve geriet ihr Wagen aus bislang nicht geklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und prallt frontal in den Sattelzug eines 57 Jahre alten Mannes aus Bayreuth. Durch den heftigen Anstoß wurde die 40-Jährige in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der alarmierten Feuerwehr aus dem komplett demolierten Fahrzeugwrack befreit werden. Trotz aller Bemühungen eines Notarztes erlag die Autofahrerin noch an der Unfallstelle ihren schwersten Verletzungen.

Auf Anordnung der Bayreuther Staatsanwaltschaft kam ein Sachverständiger an den Unfallort. Während der Unfallaufnahme ist die Staatsstraße derzeit (Stand: 9 Uhr) noch komplett gesperrt. Die Feuerwehr leitet den Verkehr örtlich um. Der Opel Astra hat nur noch Schrottwert. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

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