Tödlicher Verkehrsunfall auf der BAB9

Tödlicher Verkehrsunfall auf der BAB9

Am Dienstag, den 01.11.2016 wurden die Feuerwehren Ottenhof-Bernheck, Plech und Schnaittach (Lkr. Nürnberger Land) gegen halb fünf Uhr morgens auf die Autobahn A 9 zu einem Verkehrsunfall mit Feuerwehrunterstützung alarmiert.  Beim Eintreffen stellte sich allerdings heraus, dass es sich um einen schweren Verkehrsunfall mit einem Kleintransporter und einem Kleinbus handelt. Der Kleinbus war zum Unfallzeitpunkt mit acht Personen besetzt. Der Beifahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls im Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die weiteren Insassen erlitten teils schwere Verletzungen, wurden durch die Feuerwehren aus dem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Zum Ausleuchten der Unfallstelle und Stauabsicherung war zusätzlich das THW Pegnitz vor Ort.
Mit an der Unfallstelle waren zur Unterstützung der Einsatzleitung die Kreisbrandinspektoren Adolf Mendel und Harald Schöberl sowie Kreisbrandmeister Werner Otto.
Nach rund dreieinhalb Stunden war der Einsatz für die Einsatzkräfte der Feuerwehr beendet.

Text: Marc Leinberger, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
Fotos: Feuerwehr Plech


Nachfolgend die Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken:

A9 / BETZENSTEIN, LKR. BAYREUTH. Ein 37 Jahre alter Mann erlag am frühen Dienstagmorgen bei einem Verkehrsunfall mit zwei Kleintransportern auf der A9, auf Höhe Betzenstein, seinen schweren Verletzungen. Insgesamt sieben Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Autobahn in Richtung Süden musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

Gegen 4.30 Uhr war der Renault Traffic mit acht polnischen Staatsangehörigen auf der Autobahn A9 in Richtung München unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Plech und Hormersdorf fuhr der 39-jährige Fahrer aus noch ungeklärter Ursache offenbar ungebremst auf einen vor ihm fahrenden VW Crafter auf. Dabei wurde sein 37 Jahre alter Beifahrer, der nach ersten Erkenntnissen nicht angeschnallt war, im Renault eingeklemmt und erlitt schwerste Verletzungen. Trotz der Bemühungen eines Notarztes starb der Mann noch an der Unfallstelle. Den leichtverletzten Fahrer sowie die sechs anderen polnischen Insassen, die zum Teil schwerere Verletzungen erlitten, brachten mehrere Rettungsdienstfahrzeugen in verschiedene Krankenhäuser. Der 27 Jahre alte Fahrer des VW Crafter aus Mittelfranken blieb bei dem Unfall unverletzt.

Auf Anordnung eines Staatsanwaltes aus Bayreuth, der sich selbst ein Bild vor Ort machte, kam zudem ein Sachverständiger an die Unfallstelle und unterstützte die Verkehrspolizisten aus Bayreuth bei der Klärung der Unfallursache.

Neben mehreren Polizeistreifen waren zahlreiche Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der umliegenden Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks Pegnitz sowie der Autobahnmeisterei Trockau vor Ort.

Die Autobahn musste für die Dauer der Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn bis gegen 9 Uhr komplett gesperrt werden. Einsatzkräfte der Feuerwehren leiteten den Verkehr an der Anschlussstelle Plech ab. Der Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen beträgt zirka 55.000 Euro.

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