Zeit- und personalintensiver Einsatz nach Sturmtief in Pottenstein

Zeit- und personalintensiver Einsatz nach Sturmtief in Pottenstein

Im Zuge der Abarbeitung der verschiedenen Schadensstellen, die das Sturmtief „Fabienne“ am 23.09.2018 im Landkreis Bayreuth verursacht hatte, beschäftigte der Wassereinbruch in einem Pottensteiner Industriebetrieb rund 60 Einsatzkräfte besonders intensiv.

Bei der Erkundung durch die Pottensteiner Feuerwehr wurde, auch unter Zuhilfenahme einer Drohne, eine vom Sturm gelöste Photovoltaikanlage auf dem Dach der Firma, die teilweise über das Dach an der Fassade zu Boden hing, festgestellt.

Die teilweise gelöste Photovoltaikanlage wurde mit fünf Trupps unter Absturzsicherungen mühsam in stundenlanger Arbeit abgebaut, um an die beschädigten Rauchabzugshauben und Oberlichter der Halle zu gelangen, um diese gegen weiteren Wassereintritt zu verschließen. Die teuren CNC-Maschinen in der Fertigungshalle wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Der Einsatz dauerte für die Feuerwehr von 22:30Uhr bis ca. 05:15 Uhr am Folgetag.

Einsatzkräfte:

– Pottenstein: 1/40/1, 1/48/1, 1/11/1

– Kirchenbirkig: 43/1, 11/1

– Trockau: 61/1, 21/1, 11/1

– Pegnitz: 30/1, 10/1 mit Drohne

– Waischenfeld: 40/1, 30/1, 11/1, 36/1 mit AB-Sturm

– RTW Pegnitz

– Fachberater Bergwacht

– KBR, KBI, KBM

Text: KBM Lodes
Fotos: KBM Lodes, FF Pegnitz

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