Traktorbrand und Verkehrsunfall in der Inspektion III

Traktorbrand und Verkehrsunfall in der Inspektion III

Traktorbrand nahe Kirchahorn

Am Freitag, den 18.11.2022, gegen 18:45 Uhr wurden neben der örtlich zuständigen Wehr Kirchahorn die Wehren Christanz und Körzendorf zum Brand eines Traktors neben eines Heulagers nahe Kirchahorn alarmiert. Bereits während der Anfahrt konnten die erstausrückenden Einsatzkräfte aus Kirchahorn die meterhohen Flammen am Waldrand südlich von Kirchahorn deutlich warnnehmen. Aufgrund der Ortskenntnis, der exponierten Lage und der notwendigen Löschwasserversorgung wurde das Schlagwort auf B4/ Brand Scheune erhöht, wodurch eine Vielzahl von weiteren Einsatzkräften nach Kirchahorn alarmiert wurden. Durch das schnelle und beherzte Eingreifen der Wehren konnte glücklicherweise ein Übergriff vom Traktor auf das nahe Heulager verhindert und das
Feuer auf den Traktor eingeschränkt werden. Als der Brand am Schlepper auch unter Kontrolle gebracht wurde, konnte der Bereitstellungsraum am Ortsrand wieder aufgelöst und für noch anfahrende Kräfte Alarmstop gegeben werden. Die weiteren Arbeiten beschränkten sich nun auf Nachlöscharbeiten des völlig ausgebrannten Traktors, das hierfür benötigte Löschwasser wurde durch die Tanklöschfahrzeuge der Wehren Glashütten und Trockau an die Einsatzstelle befördert. Die Brandursache ist noch unklar.

Verkehrsunfall auf der A9 Berlin in Richtung Nürnberg

Am Samstag, den 19.11.2022, gegen 21:30 Uhr wurden die Feuerwehren Trockau und der Stadt Bayreuth, zusammen mit dem Rettungsdienst, der Polizei und dem THW auf die Autobahn A9 Berlin in Richtung Nürnberg Höhe Weiglathal, zu einem gemeldeten Verkehrsunfall nach Alarmstichwort THL 3 E-Call, ausgelöst durch das automatische Notrufsystem im Auto, alarmiert. Bei Eintreffen der Wehr bestätigte sich die Alarmmeldung der Leitstelle. In dem verunfallten PKW befand sich eine Person, nicht eingeklemmt, welche vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden musste. Die Unfallursache ist noch nicht geklärt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Das Fahrzeug kollidierte im Verlauf des Unfalls mit einem LKW, dessen Dieseltank dabei aufgerissen wurde. Die Feuerwehr stellte an der Einsatzstelle den Brandschutz sicher und dichtete den Dieseltank des LKW ab. Außerdem mussten sie zusammen mit der Autobahnmeisterei mehrere hundert Liter Diesel die sich auf allen drei Fahrspuren verteilt hatten, abbinden. Im Anschluss wurde die Fahrbahn mit einer Kehrmaschine gereinigt. Für die Dauer dieser Arbeiten und den Abtransport der am Unfall beteiligten Fahrzeuge war die Autobahn für den Verkehr ca. drei Stunden komplett gesperrt. Das Landratsamt wurde kontaktiert, um zu prüfen, ob Schadstoffe in das Erdreich gelangt sind.

Text: KBM Stephanie Bleuse / KBM Andreas Lodes
Fotos: Kreisbrandinspektion Bayreuth

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