Auto vom Zug erfasst

Am späten Sonntagnachmittag des 28. Juli 2013 ereignete sich auf der Verbindungsstraße von Creußen nach Haidhof ein schwerer Verkehrsunfall.

Ein junger Autofahrer befuhr diese Verbindungsstraße. Bei dem mit Halbschranken gesicherten Bahnübergang wurde sein BMW vom Regionalexpresszug Nürnberg – Bayreuth erfasst. Das Auto wurde gegen die gegenüberliegende Schranke geschleudert. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der BMW total zerstört; sämtliche Airbags lösten aus. Passanten leisteten Erste Hilfe und konnten den jungen Mann aus dem Fahrzeug befreien. Der Zug kam nach ca. 300 Meter zum Stehen. Im Regionalexpress, der mit etwa 70 Fahrgästen besetzt war, kam niemand zu Schaden. Der Zugführer erlitt leichtere Verletzungen.

Zu dem Unfallort eilte ein Großaufgebot von Rettungskräften. Die Feuerwehren aus Creußen, Gottsfeld, Speichersdorf und die ständige Wache Bayreuth wurden neben dem BRK mit dem SEG mit über 20 Rettungskräften und dem Rettungshubschrauber Christoph 20 mit einen Notarzt alarmiert. Der Autofahrer wurde vom Notarzt und BRK erstversorgt und danach mit dem Hubschrauber mit mittelschweren Verletzungen ins Klinikum geflogen. Die Fahrgäste des Zuges wurden von der Feuerwehr und dem BRK betreut. Nachdem der Zug nicht mehr fahrtüchtig war, wurden die Passagiere von der Feuerwehr aus dem Zug evakuiert und, nachdem alle registriert waren, mit Feuerwehrfahrzeugen zur Mehrzweckhalle in Creußen gefahren. Von dort aus konnten sie ihre Reise mit Ersatzbussen weiter führen, oder wurden von Angehörigen abgeholt. Das SEG-BRK betreute die Fahrgäste in der Mehrzweckhalle bis sie ihre Reise fortsetzten.

Zur Einsatzstelle wurde zudem das PEERs-Team mit Kreisbrandmeisterin Kerstin Schmidt und Reinhold Liedl und das KIT-Team beordert. Der Einsatzleiter Mario Tauber wurde durch Kreisbrandrat Hermann Schreck und Kreisbrandmeister Uwe Jacobs unterstützt. Die Bahnstrecke war für die Dauer des Einsatzes gesperrt, Die Polizei und die zuständige Bundespolizei nahmen vor Ort die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Der Notfallmanager Bahn und Bedienstete der Deutschen Bahn untersuchten den Triebwagen und die Schrankeneinrichtung auf deren Funktion.

Text und Fotos: Gerhard Eichmüller Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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