Verkehrsunfall auf der A9 bei Pegnitz fordert Todesopfer

Verkehrsunfall auf der A9 bei Pegnitz fordert Todesopfer

Einen Toten und eine Leichtverletzte forderte am Mittwochmorgen ein Verkehrsunfall auf der Autobahn A9 nahe Pegnitz. Nach der Kollision von zwei Autos konnte der Fahrer eines Sportwagens nur noch tot aus seinem Fahrzeugwrack geborgen werden.

Kurz vor 8.15 Uhr war der 48-jährige Mann aus Nürnberg mit seinem Jaguar Cabriolet auf der A9 in Richtung Berlin unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve zwischen der Anschlussstelle Pegnitz und der Rastanlage Fränkische Schweiz überholte er mit seinem Sportwagen zwei Fahrzeuge, die sich auf der mittleren Spur befanden. Beim Wiedereinscheren nach rechts touchierte der Jaguar den VW Golf einer 28-jährigen Frau aus Erlangen. Beide Autos kamen daraufhin nach rechts von der Autobahn ab und überschlugen sich in der Böschung, bevor sie im Anschluss auf der Fahrbahn zum Liegen kamen. Ein unmittelbar nachfolgender Zeuge des Zusammenstoßes konnte seinen Wagen gerade noch rechtzeitig zum Stillstand bringen.

Durch den Verkehrsunfall wurde der 48-Jährige Nürnberger in seinem komplett demolierten Sportwagen eingeklemmt und musste von den alarmierten Feuerwehren Pegnitz und Trockau geborgen werden. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Die Fahrerin des Volkswagens erlitt leichte Verletzungen. Auch an ihrem Wagen entstand Totalschaden.

Neben einem Vertreter der Staatsanwaltschaft Bayreuth kam auch ein Sachverständiger an die Unfallstelle, der die Verkehrspolizei Bayreuth bei der Unfallaufnahme unterstützte. Die Autobahn war in Richtung Norden bis gegen 11.30 Uhr komplett gesperrt, es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Das Technische Hilfswerk übernahm zusammen mit der Autobahnmeisterei die Absicherung und Umleitung des Verkehrs. Die Feuerwehren Pegnitz und Trockau banden zudem auslaufende Betriebsstoffe.

Text: Polizeipräsidium Oberfranken / Fotos: FF Pegnitz

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