Schwerer Verkehrsunfall bei Speichersdorf fordert zwei Tote

Schwerer Verkehrsunfall bei Speichersdorf fordert zwei Tote

Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden die Freiwilligen Feuerwehren Kirchenlaibach und Speichersdorf am Morgen des 22.12.2016 auf die Bundesstraße 22 auf Höhe Speichersdorf alarmiert. Den rasch eintreffenden Kräften bot sich an der Unfallstelle ein Bild der Verwüstung. Zwei Personen waren in ihren jeweiligen Fahrzeugen eingeklemmt, für beide kam jede Hilfe zu spät. Eine weitere Person wurde leicht verletzt dem Rettungsdienst übergeben.

Die Feuerwehr unterstützte die Polizei während der Unfallaufnahme, half bei der Bergung und Reinigung der Einsatzstelle. Weiterhin übernahmen die Ehrenamtlichen die Verkehrsumleitung während der stundenlangen Vollsperrung der Bundesstraße.

Den Beteiligten sowie den Einsatzkräften zur Seite standen das Kriseninterventionsteam, Notfallseelsorger und -betreuer. Die Geistlichen beider Konfessionen aus Speichersdorf, Sven Grillmeier und Dirk Grafe eilten ebenso an die Einsatzstelle wie Pfarrer Gerhard Schübel aus Eckersdorf, der dem Kriseninterventionsteam angehört.

Die Einsatzleitung Feuerwehr hatte Speichersdorfs Kommandant Roland Steininger inne.  Unterstützt wurde er von KBR Hermann Schreck, KBI Kerstin Schmidt, KBM Karlheinz Sehnke und Christian Hummer, Fachberater THW.

Text und Fotos: Carolin Rausch, Leiterin Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

 

Nachfolgend der Bericht des Polizeipräsidiums Oberfranken

B22 / SPEICHERSDORF, LKR. BAYREUTH. Tödliche Verletzungen erlitten am Donnerstagmorgen zwei Autoinsassen bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße B22 bei Speichersdorf. In einem weiteren Fahrzeug, das in den Verkehrsunfall verwickelt war, erlitt der Fahrer leichte Verletzungen.

 

Kurz nach 8 Uhr waren ein Suzuki, ein Lastwagen und dahinter ein Ford auf der Bundesstraße B22 in Richtung Bayreuth unterwegs. In Höhe Speichersdorf scherte der 30-jährige Fahrer des Ford zum Überholen der vor ihm fahrenden beiden Fahrzeuge aus und prallte frontal mit dem entgegenkommenden BMW eines 38 Jahre alten Fahrers aus dem Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab zusammen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes geriet der Ford von der Straße ab und kam im angrenzenden Acker zum Stehen, während der schleudernde BMW auch noch gegen den Suzuki-Kleinwagen stieß.

Der 30-jährige Fordfahrer aus Bayreuth und der 38-jährige Fahrer des BMW, die jeweils alleine in den Fahrzeugen unterwegs waren, wurden in ihren komplett demolierten Autowracks eingeklemmt und mussten von der alarmierten Feuerwehr geborgen werden. Trotz aller notärztlichen Bemühungen erlagen beide noch an der Unfallstelle ihren schwersten Verletzungen. Den leicht verletzten 39-jährigen Fahrer des Suzuki aus dem Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab transportierte der Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Auf Anordnung eines anwesenden Staatsanwaltes aus Bayreuth kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle, der die Beamten der Polizeiinspektion Bayreuth-Land bei der Unfallaufnahme unterstützte. Weiterhin waren insgesamt rund 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei an die Unfallstelle geeilt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro. Die Bundesstraße war für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis gegen 13.30 Uhr komplett gesperrt.

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