Aufwändige Sicherung und Bergung eines Heizöltankwagens in Bad Berneck

Aufwändige Sicherung und Bergung eines Heizöltankwagens in Bad Berneck

Stundenlanger, außergewöhnlicher und aufwändiger Einsatz für die Feuerwehren rund um Bad Berneck. Gegen 11:30 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Bayreuth-Kulmbach in die dortige Hofer Straße mit der Meldung, dass ein mit 5000 Liter Heizöl beladener Transporter auf abschüssigem Gelände abzustürzen droht. Die sofort eintreffenden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bad Berneck,  Gefrees, Goldkronach-Nemmersdorf, Himmelkron, Lanzendorf und Neudorf sowie der Fachberater THW aus Kulmbach stellten vor Ort fest, dass sich der Heizöltransporter auf einem nicht geeigneten Weg festgesetzt hatte und nur knapp vor dem Absturz mehrere Meter in die Tiefe stand. Sofort wurden entsprechende Sicherungsmaßnahmen in dem unwegsamen Gelände eingeleitet. Zudem wurde unter anderem mit der Drehleiter aus Gefrees der Brandschutz von einem tiefer gelegenen Parkplatz aus sowie mit weiteren Schlauchleitungen sichergestellt. Unter Einbeziehung des zuständigen Mitarbeiters der Stadt Bad Berneck wurden vorsorglich betroffene Gullydeckel und Kanalschächte abgedichtet. Das Umfeld des verunfallten LKW wurde von Bäumen und Ästen befreit. Die Feuerwehr Weidenberg wurde nachalarmiert, sie stellte zudem eine Gebietsabsicherung für mögliche weitere Einsätze im Schutzbereich der Feuerwehr Bad Berneck. Ein hinzugezogener zweiter Heizöltransporter der betroffenen Firma konnte schließlich zunächst das Heizöl, rund 5000 Liter, umpumpen, ehe eine Spezialfirma die aufwändig Bergung des Fahrzeugs mittels Spezialkran und weiterem schweren Gerät vollzog. Das THW Kulmbach unterstützte die Bergungsmaßnahme.

Der Einsatz dauerte bis in den späten Nachmittag hinein. Für die Zeit der Arbeiten regelte die Feuerwehr den Verkehr, zeitweise musste die Kreisstraße BT48 komplett gesperrt werden. Die Einsatzleitung hatte zunächst Rainer Maisel, später Bad Bernecks Kommandant Stefan Kießling inne. Sie wurden unterstützt durch KBR Hermann Schreck, KBI Kerstin Schmidt, KBM Christian Heidenreich, KBM Konrad Bauer und Gefahrgut-KBM Danny Hieckmann. Insgesamt waren über 100 Kräfte von Feuerwehr, THW Kulmbach und BRK im Einsatz.

Text und Fotos: Carolin Rausch, Leiterin Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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