Lebensrettende Maßnahmen für Betreuer von Kinderfeuerwehren

Lebensrettende Maßnahmen für Betreuer von Kinderfeuerwehren

Am Donnerstag, den 22. Februar 2018, fand im Feuerwehrhaus Heinersreuth eine Abendveranstaltung über lebensrettende Maßnahmen für Betreuer von Kinderfeuerwehren statt.

Ein überwältigend positives Feedback erhielt dabei der verantwortliche Ausbilder, Dr. Stefan Eigl, von den 20 Kameradinnen und Kameraden aus den Freiwilligen Feuerwehren Bindlach, Eckersdorf, Emtmannsberg, Heinersreuth, Speichersdorf und Unterlind.

Dr. Eigl erklärte in der mit einer Vielzahl an Informationen gefüllten Veranstaltung unter anderem, welche Krankheiten und Verletzungen gerade im Kindesalter vorkommen können und wie ein Betreuer der Kinderfeuerwehr reagieren soll.

Beispielsweise wurden die Frage erläutert, wel­che Be­dürf­nis­se Kin­der ab sechs Jah­ren haben und mit wel­chen Her­aus­for­de­run­gen die Be­t­reue­rin­nen und Betreuer ei­ner Kin­der­feu­er­wehr kon­fron­tiert werden können. Ruhe bewahren, Erste Hilfe leisten und einen Notruf absetzen, dies wäre die Vorgehensweise bei schlimmeren Verletzungen, manchmal reicht aber schon ein einfaches Kühlen und ein Pflaster aus. Prozentual gesehen sind Kinder gesund und zum Glück liegen nur ca. fünf Prozent der Notarzteinsätze im Bereich der Kinder, und diese untergliedern sich nochmal von leicht verletzt bis schwer verletzt.

Wichtig ist auch, dass den Betreuern notwendige Informationen seitens der Eltern nicht verheimlicht werden, um zum Beispiel bei einer allergischen Reaktion des Kindes schnell reagieren zu können. Bienenstich, Pollen, Nahrung, … Kinder können jeweils unterschiedlich allergisch reagieren, dies müssen die Betreuer der Feuerwehr wissen.

Am Ende des Abends konnte die Herzdruckmassage und “Mund zu Mund/Nase-Beatmung” an einer Puppe geübt werden. Da Kinder wesentlich früher mit Sauerstoff versorgt werden müssen, erfolgt auch bei den Kindern die Herzdruckmassage mit 30 Mal drücken und 2 Mal beatmen.

Ausbildungsleiter KBI Harald Schöberl bedankte sich herzlich bei Dr. Stefan Eigl, der schon Jahrzehnte mit enorm fachkundigem Wissen und hohem Engagement die Ausbildungsinspektion unterstützt. Dank gilt auch allen Teilnehmern und dem Kommandanten Udo Knaus für das Bereitstellen des Unterrichtsraumes in Heinersreuth.

Text und Fotos: KBI Harald Schöberl

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