Brandschutzbegehung am Objekt Ochsenkopf – Vielfalt Ehrenamt Feuerwehr

Brandschutzbegehung am Objekt Ochsenkopf – Vielfalt Ehrenamt Feuerwehr

Am Samstag, den 30.10.2021 um 14 Uhr, haben sich die Kommandanten des Unterkreis 2 und KBI Jürgen Wunderlich zusammen mit dem Geschäftsführer des FGV Stefan Lorke zu einer Begehung des Ochsenkopfes getroffen. Bereits im Vorfeld wurde der Sonderalarmplan Ochsenkopf aufgestellt.

Der Brandschutz setzt sich aus dem vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz zusammen. Der vorbeugende Brandschutz besteht aus dem baulichen, dem anlagetechnischen und betrieblich-organisatorischen Brandschutz. Der abwehrende Brandschutz besteht aus Rettung und Brandbekämpfung durch die Feuerwehr und aktive Brandbekämpfung durch wirksame Löschmaßnahmen der Betriebsangehörigen. Aufgabe der Feuerwehr im abwehrenden Brandschutz ist die geordnete Hilfeleistung zur Beseitigung drohender Brand- und Explosionsgefahren sowie zur Bekämpfung von Bränden. Hieraus ergibt sich der Führungsauftrag für den Einsatzleiter und Ausführungsauftrag für die Einsatzkräfte. Voraussetzung für die geordnete Hilfeleistung ist das geordnete Denken und Handeln des Einsatzleiters mit dem Ziel die richtige Feuerwehrtaktik anzuwenden und über Befehl die richtige Feuerlöschtechnik einzusetzen.

Genau hier hatte die Begehung zum Ziel alle dafür in Zukunft zuständigen Führungskräfte auch in fachpraktischer Weise mit dem Objekt Ochsenkopf zu schulen und einzuweisen. Nach einer Begehung der Gaststätte Asenturm wurde auch das umliegende Gelände erkundet um potenzielle Gefahrenstellen wie z.B. einen oberirdischen Gastank hinter dem Gebäude im Ernstfall bereits zu kennen damit eine Erkundungszeit deutlich geringer ausfallen kann. Neben einer kurzen praktischen Prüfung der Löschmittelentnahmestelle vor dem Gebäude die einen Zugriff auf einen 80.000 L Wassertank ermöglicht lag der Schwerpunkt auf der Inbetriebnahme einer von insgesamt 40 Schächten der Schneekanonen, die in Zukunft zur Wasserförderung verwendet werden können. Hier wurde im Vorfeld eine Lösung erarbeitet, die es erlaubt mittels speziell angefertigter Übergangsstücke direkt vom Wasserschlauch der Beschneiungsanlage zu den Feuerwehramaturen überzugehen. Durch dieses Vorgehen ist ein zügiger Erstangriff möglich bis die langen Schlauchstrecken zur Wasserförderung stehen. Überzeugt von dem System der Wasserentnahme war KBI Jürgen Wunderlich und beendete die Begehung in der Hoffnung, dass sich kommendes Jahr die Hygienevorschriften der Pandemie soweit lockern damit im Rahmen einer Einsatzübung im Unterkreis 2 das Objekt Ochsenkopf mit auf dem Plan stehen kann.

Text und Fotos: Stephanie Bleuse (Bls)

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