Zwölf Atemschutzgeräteträger in der Inspektion II ausgebildet

Sie dringen in verrauchte Gebäude ein, aus denen andere Menschen eilig flüchten, stehen bei der Brandbekämpfung stets in vorderster Linie und werden nicht zu unrecht als Eliteeinheit der Feuerwehr bezeichnet: Wir sprechen von Atemschutzgeräteträgern, welche bereits zu Beginn ihrer umfangreichen Ausbildung neben der unverzichtbaren körperlichen Fitness auch ein enormes Basiswissen im Hinblick auf sämtliche Aspekte der Brandbekämpfung vorweisen müssen.

Zwölf Feuerwehrleute aus den Wehren Hummeltal, Mistelbach, Obernsees, Eckersdorf, Donndorf und Glashütten absolvierten unter der Leitung von Kreisbrandmeister Danny Hieckmann und seinem Ausbilderteam in den vergangenen Wochen diesen anspruchsvollen Lehrgang.

Neben der Vermittlung von fachlichem Wissen, das für ein effizientes Vorgehen im Einsatz unerlässlich ist, standen vor allem vielfältige praktische Übungen auf dem Programm: Unter anderem werden mittels sogenannter Gewöhnungsübungen die Feuerwehrleute zunächst im Umgang mit der etwa 16 Kilogramm schweren Atemschutzausrüstung vertraut gemacht – ein vollausgerüsteter Atemschutzgeräteträger ist im Ernstfall bis zu 40 Kilogramm an zusätzlichem Gewicht beladen. Hinzu treten eine Heißausbildung am Oschenberg, ein Strahlrohrtraining, Techniken der Türöffnung sowie ein Gang durch die Atemschutzstrecke in der Feuerwache Bayreuth.

Ein besonderer Dank gilt der gastgebenden Feuerwehr Hummeltal für die tatkräftige Unterstützung des Lehrganges !

 

Text: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
Fotos: Sven Kaniewski und andere

, , , ,

Ähnliche Beiträge

Menü